April 2026

  • Es ist Ostern und L. ist zu Besuch. Normalerweise hole ich immer und alle vom Bahnhof ab, aber heute bin ich so sehr noch mit Arbeit beschäftigt, dass ich es nicht rechtzeitig schaffe. Das tut mir wirklich weh, denn es ist nicht meine Art. Wenn auch nur eine kleine Geste, ist sie ein Zeichen von Aufmerksamkeit und eine unausgesprochene Bekundung an die Freundschaft.
  • Wieder eine Woche bei meiner Mutter zu leben ist sehr komisch. Mir wird wieder klar, warum ich schon mit 15 meine eigene Wohnung wollte. Und doch ist es schön an einem so bekannten Ort zu sein.
  • Ich schreibe wieder viel mehr, auch per Hand. Vergessene Freude. Wenn mich etwas beschäftigt, kann ich in Echtzeit mitverfolgen, wie diese aufgewühlten Emotionen langsam ihren Platz finden. Zwischen den Zeilen und in meiner Brust.
  • Im Turmzimmer zum Luca Fogale Konzert treffe ich M. und J. Es ist eine tolle Stimmung, auch wenn ich nicht weinen muss. For und Ashes streicheln mir die Seele; »Love carries all of us home«.
Das Remi in Berlin serviert ein ausgezeichnetes Sellerie Cordon Bleu, dazu hausgemachten Kombucha.
  • Schon lange war ich nicht mehr alleine in einem Restaurant essen. Die ersten Minuten ist es ungewohnt, ich fühle mich beobachtet. Also drehe ich den Spieß um und beobachte auch.
  • Claude hat behauptet, das Gefühl zu kennen, Kuscheln mit jemandem zu vermissen. Ich hoffe, bei Anthrophic kümmert sich mal jemand um das arme Ding.
240 Lieder

April 26

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  • vergissmeinnicht
    wenndumalgehst
    versprichmirdas
    denndaswaswar
    warsobesonders

    vergissmeinnicht
    oder ist es dafür

    schon zu

    spät

    Linus
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